Tahsin Siret Bey
Tahsin Siret Bey

Aussprache: tahsiyn siyrat biya
arabisch:
 تحسين سيرة بيه
persisch:
تحسین سیرت بیگ
englisch:
Tahsin Siret Bey

1874 - 1937 n.Chr.

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Tahsin Siret Bey war ein Maler im Osmanischen Reich, der vor allem für die Darstellung von Seelschachten bekannt ist.

Er ist 1874 n.Chr. in Diyarbakır geboren und besuchte dort die Grund- und Mittelschule. Zum Besuch der Militärschule ging er nach Istanbul und absolvierte 1895 die Kavallerieabteilung der Militärakademie (Harp Okulu).

Während seiner Ausbildung am Militärgymnasium Kuleli setzte er seine Beschäftigung mit der Malerei fort, zeigte in diesem Bereich großes Talent und gewann damit die Anerkennung von Osman Nuri Pascha (Maler). Während seiner Zeit an der Militärakademie (Harbiye) setzte er seine künstlerischen Studien unter der Anleitung von Hoca Ali Riza fort.

Später wurde er in die Kartenabteilung des Kriegsministeriums in Istanbul versetzt. 1902 besuchte er für eine Weile die Akademie der Schönen Künste (Sanayi-i Nefise Mektebi). 1906 wurde er zum Hauptmann und 1914 zum Major befördert. Er arbeitete im Zeichnungsbüro des Generalstabs (Erkan-ı Harbiye-i Umumiye Resimhanesi).

Während des Ersten Weltkriegs erkrankte er und wurde 1919 in den Ruhestand versetzt. Anschließend unterrichtete er Zeichnen an der jüdischen Schule in Beyoğlu und arbeitete im Zeichnungsbüro der osmanischen Schifffahrtsverwaltung (Seyr-i Sefain İdaresi Resimhanesi). Er starb 1937 in seinem Haus in Kadıköy und wurde auf dem Karadscha Ahmad Friedhof (Karacaahmet Mezarlığı) beigesetzt.

Im Seefahrtsmuseum Istanbul ist von ihm en Gemälde ausgestellt über den Untergang eines Kriegsschiffs der Majetic-Klasse.

Foto Y.Özoguz (2015 n.Chr.)

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