August Tholuck
August Tholuck

Aussprache: august thooluuk
arabisch:

اوجوسانت ثولوك

persisch:
اوجوسانت ثولوك

englisch:
August Tholuck

30.3.1799 - 10.6.1877

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August Tholuck war ein deutscher Theologe, der auch Schriften des Islam ins Deutsche übertragen hat.

Er ist am 30. März 1799 in Breslau geboren. Sein Vater war Goldschmied. Bereits als 17-Jähriger soll Tholuck angeblich 19 Sprachen beherrscht haben. In seinem mit 14 Jahren begonnenen Tagebuch schrieb er unter anderem in Arabisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch und weitere Sprachen. Als Dolmetscher verdiente er sich seinen Lebensunterhalt.

Ab 1816 n.Chr. studierte er an der Universität Breslau Orientalistik und wechselte 1817 an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Tholuck wandte sich hier der Evangelischen Theologie zu. Im Jahr 1820 n.Chr. promovierte er mit einer Arbeit über den Sufismus.

Ab 1820 war Tholuk Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Berlin. Im Jahr 1822 erhielt er von der Universität Jena eine Ehrendoktorwürde für seine persischen Studien. Tholucks engagierte sich zudem als Sekretär der Berliner Gesellschaft zur Beförderung des Christentums unter Juden. Als Autor brachte er 1823 den Bestseller "Guido und Julius: Die Lehre von der Sünde und vom Versöhner, oder: Die wahre Weihe des Zweiflers" heraus.

In seinen späteren Jahren hatte er weniger mit dem Islam zu tun. 1875 hielt er die letzte Vorlesung, 1876 sein letztes Seminar. Er starb am 10. Juni 1877 in Halle und wurde auf dem hallischen Stadtgottesacker beigesetzt.

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