.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Tiere unterscheiden sich von
Menschen gemäß
Islam dadurch, dass
sie durch Instinkt gesteuert handeln und daher auch nicht verantwortlich sind,
wohingegen Menschen
über Verstand
verfügen und daher Verantwortung tragen.
Tiere sind unter anderem dazu da, das der
Mensch an ihnen erkenne, wie er selbst wäre, wenn er bestimmte Aspekte seiner
Menschlichkeit vernachlässigen würde. Auch der
Mensch verfügt über tierische Triebe, die er aber - anders als ein Tier -
beherrschen kann.
Imam Ali
(a.) sagte: „Der Tapferste ist der, der seine Triebe überwindet.“
Im Islam gibt es einen umfangreichen Tierschutz.
Grundsätzlich ist das Schädigen von Tieren nicht erlaubt,
außer es dient zum Wohl des
Menschen. Aus ist das Jagen zu Sportzwecken ohne Nutzung der erlegten Tiere
als Nahrung nicht erlaubt, wobei die meisten Tiere für
Muslime als Nahrung nicht in Frage kommen.
Bei der
Rituellen Schlachtung ist auf die Minimierung des
Tierschmerzes zu achten. Zudem gilt es im
Islam grundsätzlich
als
verpönt [makruh], ein Tier zu schlachten bzw. zu essen, zu
dem man eine emotionale Bindung aufgebaut hat. Es gehört zur
Würde des
Menschen, Tiere nicht wie Gegenstände zu behandeln.
Imam Ali
(a.) sagte sinngemäß: „Seid euch bewusst im Umgang mit euren Tieren;
denn sie empfinden wie ihr.“
In der islamischen
Geschichte gab es zahlreiche Tiere, die durch ihre außergewöhnliche wundersame
Handlungen, große Nähe zu den
Ahl-ul-Bait (a.)
gezeigt haben, wie z.B.
Dhul-Dschina
und Duldul.
Eine Reihe von Suren
des Heiligen Quran trägt Tiernamen, wie z.B.: