.Bücher
von Allama Tabatabai finden Sie im Verlag Eslamica.
Tschugha Zanbil, auch als Chogha Zanbil bekannt, ist ein
bedeutendes archäologisches und historisches Erbe in der
Islamischen Republik Iran, das durch seine einzigartige
Architektur und religiöse Bedeutung besticht.
Tschugha Zanbil liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von
Susa.
Die Stätte ist ein beliebtes Ziel für Touristen und
Geschichtsinteressierte, die die beeindruckende Architektur
und die historische Bedeutung des Komplexes erleben möchten.
Es handelt sich um einen antiken elamitischer
Zikkurat-Komplex in der Provinz
Chuzestan im Südwesten des Landes. Es ist eine der am
besten erhaltenen Zikkurats (Stufenpyramide) der Welt und
gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des alten
Elam.
Geschichte und Bedeutung Errichtung: Tschugha Zanbil wurde
im 13. Jh. v. Chr. von dem elamitischen König
Untasch-Napirischa gegründet und war ursprünglich als
religiöses Zentrum der elamitischen Hauptstadt Dur Untash
gedacht.
Der Komplex besteht aus einer großen Zikkurat
(Stufenpyramide) mit fünf Terrassen, von denen heute noch drei
erhalten sind. Die Zikkurat war dem Gott Inschuschinak, dem
Schutzgott der Stadt
Susa,
gewidmet. Tschugha Zanbil diente als religiöses Zentrum und
Pilgerstätte. Es wurde von König Untasch-Napirischa erbaut, um
den elamitischen Göttern zu huldigen und als symbolischer Sitz
der Götter zu fungieren.
Die Stätte wurde 1979 in die Liste des
UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, was ihre historische und
kulturelle Bedeutung unterstreicht.
Das Zikkurat von Tschugha Zanbil ist eine der wenigen
erhaltenen Zikkurats außerhalb
Mesopotamiens. Es zeichnet sich durch ihre monumentale
Größe und die Verwendung von gebrannten Ziegeln und Bitumen
als Baumaterialien aus. Der Komplex ist von einer dreifachen
Mauer umgeben, die verschiedene Bereiche der Stadt voneinander
getrennt hat, darunter Wohngebiete, Tempel und Paläste. An
vielen Stellen des Zikkurats befinden sich Inschriften in
elamitischer Sprache, die über die Errichtung und die Widmung
der Stätte Auskunft geben.
Tschugha Zanbil wurde in den 1930er Jahren von einem
französischen Archäologenteam unter der Leitung von Roman
Ghirshman entdeckt. Archäologen haben zahlreiche Artefakte
ausgegraben, darunter Statuen, Keramiken und Inschriften, die
wertvolle Informationen über die elamitische Kultur und
Religion liefern.