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Türkenkorn ist eine historische Bezeichnung für Mais (Zea mays),
eine Getreideart, die ursprünglich in Mittel- und Südamerika
beheimatet ist.
Der Begriff entstand vermutlich, weil Mais im 16. Jh. n.Chr.
über das Osmanische Reich nach Europa kam und daher
fälschlicherweise als "türkisch" angesehen wurde.
Maispflanzen können zwischen 1 und 4 Meter hoch werden. Die
Blätter sind lang, schmal und schwertförmig. Maiskolben, die
Früchte der Pflanze, sind groß und zylindrisch mit dicht
gepackten Reihen von Körnern (Kernen). Die Körner können
verschiedene Farben haben, darunter gelb, weiß, rot, lila und
blau, wobei gelber Mais am häufigsten ist. Sie sind in Reihen
entlang des Kolbens angeordnet und von einer schützenden
Schicht aus Blättern umgeben. Mais wird weltweit angebaut und
ist eine der wichtigsten Getreidearten. Er wächst am besten in
warmen Klimazonen mit ausreichend Wasser.
Der Begriff "Türkenkorn" ist heute weitgehend veraltet und
wird nur noch selten verwendet, da "Mais" die allgemein
anerkannte Bezeichnung für diese wichtige Kulturpflanze ist.