.Bücher
von Allama Tabatabai finden Sie im Verlag Eslamica.
Der Turan-Nationalpark, auch bekannt als Turan
Biosphärenreservat [منطقه حفاظت شده خارتوران], liegt in der
Islamischen Republik Iran und ist einer der größten
Nationalparks des Landes.
Im Jahr 1972 wurde dieses Gebiet unter der Leitung des
Umweltministeriums zu einem Naturschutzgebiet erklärt, und
1976 wurde ein Teil davon als Naturschutzgebiet ausgewählt. Im
selben Jahr wurde das Gebiet von der UNESCO zum
Biosphärenreservat erklärt. Außerdem wurden im Jahr 2002 die
zentralen Teile dieses Komplexes zum Nationalpark erklärt.
Das Schutzgebiet wurde eingerichtet, um die einzigartige
Flora und Fauna dieser Region zu schützen. Der
Turan-Nationalpark befindet sich in der Provinz
Semnan
im Norden des
Iran.
Er umfasst ein großes Areal, das verschiedene Ökosysteme
einschließt, darunter Wüsten-, Steppe- und Berglandschaften.
Der Park ist bekannt für seine reiche Biodiversität. Er
beherbergt eine Vielzahl von Tierarten, darunter einige, die
in Iran endemisch oder selten sind. Besonders bemerkenswert
ist das Vorkommen des Asiatischen Geparden (Acinonyx
jubatus venaticus), einer stark bedrohten Art. Der Park
bietet einen der letzten Zufluchtsorte für diese seltene
Unterart des Geparden.
Neben dem Asiatischen Geparden sind im Park auch andere
bedeutende Wildtierarten beheimatet, wie Persische Leoparden,
Wölfe, Braunbären, Karakale, Wildschafe und Wildziegen.
Ökologische Bedeutung: Aufgrund seiner vielfältigen
Landschaften und seines Reichtums an Wildtieren hat der
Turan-Nationalpark eine hohe ökologische Bedeutung. Er bietet
ein wichtiges Schutzgebiet für viele Arten, die in den
trockenen und halbtrockenen Ökosystemen des
Iran
leben.
Mit einer Fläche von 1.470.640 Hektar ist es nach der
Serengeti in Afrika und Tansania die zweitgrößte Biosphäre der
Welt.