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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Die Wackelnden Minarette (oder Schwankende sind ein berühmtes
architektonisches und physikalisches Phänomen in
Isfahan.
Das Gebäude gehört zu den ungewöhnlichsten Bauwerken der
islamischen Welt. Es befindet sich in der Stadt
Isfahan, ca. 6 km westlich vom Stadtzentrum). Es wurde
wohl 1316 n.Chr. erbaut. Die Grabanlage wurde für den
Sufi-Religionsgelehrten Amu Abdullah Karladani errichtet. Die
namensgebenden
Minarette wurden später hinzugefügt, vermutlich in der
Zeit der
Safawiden (16.–17. Jh.n.Chr.). Das Mausoleum ist von
kubischer Form mit Seitenlängen von ca. 10 m. Die beiden
Minarette haben eine Höhe von etwa 17 m.
Wenn man eines der beiden
Minarette durch gezielte Bewegungen zum Schwingen bringt,
beginnt das zweite Minarett synchron mitzuwackeln – und sogar
der Mittelteil des Gebäudes vibriert leicht mit. Die Wirkung
entsteht durch eine Kombination aus: Symmetrischer Bauweise,
Elastischer Struktur der Minarette und Lehmziegelbauweise, die
Schwingungen leicht überträgt. Das Phänomen ist ein frühes
Beispiel für ein resonantes Schwingungssystem.
Ähnliche „wackelnde“ Minarette gibt es auch in
Kaschan und
Yazd,
aber keines ist so bekannt oder gut erhalten wie das in
Isfahan.
Eine Miniatur des Gebäudes steht im
Zentralmuseum des Astane Qudse Radhawi.
