A. Yüksel
Abdurrahman Yüksel

Aussprache: abdur-rahmaan yuksal
arabisch:
عبد الرحمن يوكسل
persisch:
عبدالرحمان یوکسل
englisch:
Abdurrahman Yueksel

1.7.1942 - 3.6.2011 n.Chr.

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Abdurrahman Yüksel war ein in Deutschland tätiger Architekt (Mimar), der unter anderem die Planung der Mevlana-Moschee Kassel durchgeführt hat.

Er ist am 1.7.1942 n.Chr. in der Türkei geboren und kam 1972 nach Deutschland. Er lebte und arbeitete seitdem in Baunatal.

Als sein Lebenswerk gilt der Neubau der Mevlana-Moschee Kassel am Mattenberg in Kassel-Oberzwehren. Er war langjähriges Mitglied der türkisch-islamischen Gemeinde, initiierte den Moscheebau und betreute ihn planerisch. Er selbst hat die Fertigstellung nicht mehr miterlebt, so dass sein Sohn Salim Yüksel die Arbeit des Vater vollendet hat.

Auch außerhalb der Architektur war Abdurrahman Yüksel ehrenamtlich aktiv: 1974 gehörte er zu den Mitbegründern des Heims der Nationen in Baunatal und war dort bis 1978 Vorsitzender. Außerdem unterstützte er von 1992 bis 2000 den Sportverein Anadoluspor Baunatal beratend und organisatorisch. Im Jahr 2000 war er am Aufbau der Gesellschaft für interkulturelle Verständigung in Kassel beteiligt.

Abdurrahman Yüksel wurde am 20. Mai 2011 mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Kassel ausgezeichnet. Die Ehrung galt seinen Leistungen für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft sowie seinem interkulturellen Engagement. Dazu zählte unter anderem die Gründung und der Aufbau der „Gesellschaft für interkulturelle Verständigung“ in Kassel im Jahr 2000.

Die Ehrennadel der Stadt Kassel wird als Dank und zur Anerkennung an verdiente Einwohner aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen. Zum Zeitpunkt der Ehrung Ende Mai 2011 war Abdurrahman Yüksel schwer erkrankt und wurde in einem Hospizhaus in Hannover gepflegt. Die Ehrung nahmen seine Frau Nadiye, sein Sohn und seine Tochter stellvertretend entgegen.

Wenige Tage später, am 3. Juni 2011 n.Chr. ist er gestorben und wurde auf dem Islamischen Gräberfeld Baunatal beigesetzt. Sein Grab ist besonders auffällig, da der Grabstein wie eine Gebetsnische [mihrab] gestaltet worden ist.

Foto Y.Özoguz (2026 n.Chr.)

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