Muhammad — Herr beider Welten
und beider Wesen, Dschinn und Mensch,
Anführer der Araber und aller anderen
— ob nah oder fremd.
Er ist unser Prophet,
der Gutes gebietet und Unrecht verwehrt,
niemand ist in seinem Wort
– ob ja oder nein – treuer als er.
Er, der Freund Gottes,
von dem wir erhoffen für uns einzusteh'n,
wenn der Schrecken die Schöpfung befällt
und wir unsere Werke seh'n.
Er rief uns zu Gott
— und wer sich fest an ihn hält, der weiß:
er hält fest an einem Seil,
dass sich niemals löst oder reißt.
Er übertraf die Propheten in Schönheit
von
Gestalt und in Wesensart;
sie kamen ihm nicht nah — nicht in Wissen,
noch in seinem edlen Grad.
Sie alle bitten vom Ozean dieses
Gesandten,
eine Handvoll zu schöpfen
oder von seinem Regenstrom —
um einen Schluck nur eines Tröpfchens!
Und so stehen sie vor ihm —
in ihrer vorbestimmten Begrenztheit
wie diakritische Punkte seines Wissens
oder Zeichen seiner Weisheit.
Er ist es, dessen innere Bedeutung
und äußere Gestalt Vollendung erfuhr,
und der, den der Erschaffer aller Seelen
zu seinem Geliebten erkor.
Jeder ist weit entfernt,
ihm in seiner schönen edlen Art ähnlich zu sein;
seine Natur ist das Wesen aller Schönheit
— untrennbar und ungeteilt.
Vergiss', was die Christen
über ihren Propheten meinen —
überdies, preis' ihn kundig
in jeder erdenklichen Weise.
Schreibe seinem Wesen alles zu,
worin Ehre und Adel liegt;
und seiner hohen Stellung,
was immer du an Größe siehst.
Denn die Vorzüge des Gesandten Allāhs
sind wahrhaft grenzenlos,
dass einer, auch mit allerschönsten Worten,
diesen nicht mal nahe kommt.
Übertragung ins Deutsche
von Nouria N. Asfaha