Eine stattliche Zypresse warf gestern ihren Schatten über mein
Haupt;
Ihre Gestalt war herzerweichend, herzerfreuend ihr leichter
Tritt;
Als sie sprach, öffnete sie plötzlich ihre lächelnden Rubine
rot,
Da erblickte ich eine Pistazie, die Bonbontropfen abwarf.
"Diese Schatulle, kann sie ein Mund sein? Ach! gnädig!"
Sagte ich;
Sagte sie: "Nein, nein, es ist Balsam für deine verborgene
Klugheit, ja, es ist wirklich deine!"
Den Turban, den sie trug, hatte sie über ihre Halbmonde
gedrückt,
Durch den sie aus vielen gebrochenen Herzen Seufzer der
Verzweiflung erhob;
Sie löste ihre Locken - und verbarg in der Wolke ihren Mond,
der so schön ist,
Und über ihr Antlitz sah ich die Locken ihres schwarzen
Haares.
"Diese Locken, sag, sind sie denn eine Kette?" Sagte ich;
Sie antwortete: "Die um meine Wange, eine Schlinge, die dein
Herz fasst, ja, wirklich deines!"
Die Kerze hell, ihre Wange, erleuchtete des Tages Lampe am
Himmel;
Der Rosenzweig beugte sich vor ihrer Gestalt, zypressenhoch;
Sie, zypressengleich, setzte ihren Fuß auf die Quelle, mein
Auge,
Doch mancher Dorn durchbohrte ihren Fuß, sie litt Schmerz
dabei.
"Welcher Dorn gibt dem Rosenblattfuß Schmerz?" Fragte ich;
Sie antwortete: "Der Peitschenhieb deines nassen Auges, ja,
wahrhaftig deines!"
Zum Garten ging die Jasminwangenträgerin;
Mit manchem hellen Schmuck im frühen Frühlingsglanz;
Die Hyazinthen warfen ihre Moschuslocken über die Rosen;
Das Bild hatte ihre schönen Füße rosarot tätowiert, um zu
zeigen.
"Woher hat die Hundsrose die Farbe der Tulpe?" Sagte ich;
Sie antwortete: "Von deinem Blut, das durch meinen Blick
vergossen wurde, ja, wahrhaftig deines!"
Meine Tränen kullerten in Strömen zur Erde in ihrem Schutz;
Die Akzente ihrer rubinroten Lippen, die meine Seele durch
ihre Anmut betörten;
Mein Herz war gefangen in der Schlinge, die ihre Moschuslocken
zogen,
In demselben Augenblick, als mein Blick auf ihre Locken und
ihr Gesicht fiel.
"Ist Skorpion das Haus des hellen Mondes?" Sagte ich;
Sagte sie: "Fürchte dich! drohend diese Konjunktion zu
fürchten, dein Teil; ja, wahrlich dein Teil!"
Ihr mit Ambra parfümiertes Haar wehte ihr über die Wange,
Auf viele trauernde, leidenschaftliche Seelen hat es grausames
Weh gebracht;
Ihre anmutige Gestalt und viele Reize machten mein wütendes
Herz schwach;
Das Auge erblickte ihre schöne Gestalt, dann suchten Herz und
Seele.
"Ach! was für ein helles Ding ist diese Zypresse der
Ebene?" Sagte ich;
Sie antwortete: "'s ist das, was dein fester Blick sieht, ja,
wahrhaftig dein!"
Als Tulpe und Heckenrose gestern ihren Schleier fallen ließen,
riß der Morgenwind den Schirm weg, der über diesen Fluten lag;
Kam der Neid der Sonne hervor, um sich im Garten zu verirren,
Wie glänzende Perlen schimmerten die Tautropfen, ein heller
und glänzender Sprühnebel.
"Perlen, sag, sind das, ja, Perlen von Adens Haupt?" Sagte
ich;
Sie antwortete: "Das sind die Tränen der armen Fudhuli, die
traurigen Herzens ist; ja, es sind wirklich deine!"
Seit der Wende der Sphäre hat mein Glück Rückschlag und
Unglück gesehen;
Blut habe ich getrunken, denn von meinem Festmahl ist Wein
aufgestiegen und weiter gegangen.
Mit der Flamme, meinen brennenden Seufzern, habe ich das
verwilderte Herz angezündet;