.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Malcolm X hielt am 16. Februar 1965 in der Corn Hill
Methodist Church in Rochester, New York eine Rede — nur fünf
Tage vor seiner Ermordung am 21. Februar 1965 — mit dem Titel
„Nicht bloß ein amerikanisches Problem, sondern ein weltweites
Problem“ (Not just an American problem, but a world problem),
in der es unter anderem hieß:
„Wir sind nicht gegen Menschen, weil sie weiß sind. Wir
sind gegen jene, die Rassismus praktizieren. Wir sind gegen
jene, die Bomben auf andere werfen, weil ihre Hautfarbe eine
andere ist als ihre. Und weil wir dagegen sind, meint die
Presse, wir seien gewalttätig. Wir sind nicht für Gewalt. Wir
sind für Frieden. Aber die Leute, gegen die wir sind, sind für
Gewalt. Du kannst nicht friedfertig sein, wenn du dich mit
ihnen verkehrst. Sie beschuldigen dich, wofür sie selbst
Schuld tragen. Das ist, was der Kriminelle immer macht. Sie
bombardieren dich und beschuldigen dich, dass du dich selbst
bombardiert hättest. Sie zerschlagen deinen Kopf und
beschuldigen dich, sie angegriffen zu haben. Das ist, was die
Rassisten immer gemacht haben. Die Kriminellen haben ihre
kriminelle Tätigkeit zu einer Wissenschaft gemacht. Ihre
Praxis ist kriminelle Handlung. Und dann verwenden sie die
Presse, um dich als Opfer zum Kriminellen zu machen und den
Kriminellen zum Opfer. Auf diese Art und Weise machen sie es.“
Aus „Wie ich zum Staatsfeind erklärt wurde“ von
Farid Hafez (2024 n.Chr.).